Motorüberholung des Deutz TCD 7.8 L6 im Umschlagbagger Fuchs MHL 350 F
Der Fuchs MHL 350 F ist eine Maschine für intensive Umschlagarbeiten, bei denen der Antriebsstrang auch bei langen Betriebszeiten stabile Leistungsparameter gewährleisten muss. Gegenstand der beschriebenen Arbeiten war ein Deutz TCD 7.8 L6, ein 6-Zylinder-Dieselmotor, der im Fuchs Umschlagbagger eingesetzt wird. Aufgrund des natürlichen Verschleißes nach längerer Betriebszeit wurde der Motor zur Überholung ausgebaut.
Bei Motoren, die in Bau- und Umschlagmaschinen eingesetzt werden, kann der fortschreitende Verschleiß einzelner Bauteile zu einer Verschlechterung der Leistungsfähigkeit der gesamten Maschine führen. Deshalb ist es vor Beginn einer Motorüberholung notwendig, den tatsächlichen Zustand des Aggregats möglichst genau zu bestimmen. Beim Fuchs MHL 350 F wurde zunächst eine Diagnose des noch in der Maschine eingebauten Motors durchgeführt. Anschließend demontierten unsere Mechaniker den Motor mithilfe eines vom Kunden bereitgestellten Krans und bereiteten ihn für den Transport zu unserem Standort in Kojszówka vor.
Die Arbeiten wurden im Rahmen unseres Deutz-Dieselmotorenservice durchgeführt. Der Leistungsumfang umfasste die Diagnose, Demontage, detaillierte Überprüfung der Bauteile, Reparatur der erforderlichen Komponenten, erneute Montage des Motors, Belastungstests auf dem Motorenprüfstand sowie die Vorbereitung des Aggregats für den Wiedereinbau in die Maschine. Dieses Vorgehen ermöglicht es, den Motor nicht nur im Leerlauf, sondern auch unter kontrollierter Belastung zu überprüfen.
Erstdiagnose des Deutz TCD 7.8 L6 vor der Demontage
Vor dem Ausbau des Motors begannen unsere Mechaniker mit einer grundlegenden Diagnose der im Fuchs MHL 350 F eingebauten Einheit. Bei einem Motor, dessen Verschleiß sich im Laufe der Betriebszeit zunehmend bemerkbar machte, war es wichtig, die grundlegenden Betriebsparameter zu überprüfen und Informationen zu sammeln, anhand derer festgestellt werden konnte, ob eine umfassende Überholung erforderlich war.
Zunächst wurde das Startverhalten des Motors sowie sein Lauf nach Erreichen der Betriebstemperatur beurteilt. Auch das Verhalten bei Veränderungen der Belastung wurde beobachtet. Zusätzlich wurden Parameter im Zusammenhang mit dem Schmier- und Kühlsystem kontrolliert. Bei einem Motor mit hoher Betriebsleistung ist es besonders wichtig, die beobachteten Symptome mit den vorgesehenen Betriebsparametern des Aggregats zu vergleichen.
Anschließend wurde der mögliche Verschleiß des Kurbeltriebes untersucht. Ein natürlicher Verschleiß von Zylindern, Kolben, Kolbenringen, Laufbuchsen oder Lagern kann zu einem allmählichen Verlust der Motorleistung führen. Die Diagnose dieses Bereichs kann unter anderem eine Kompressionsmessung und eine Dichtheitsprüfung der Zylinder umfassen. Beim überholten Deutz TCD 7.8 L6 wurde die endgültige Beurteilung der Bauteile nach der Demontage und den entsprechenden Messungen durchgeführt.
Durch diese Vorgehensweise wird vermieden, dass der Umfang der Überholung ausschließlich anhand der Symptome bestimmt wird, die während des Betriebs in der Maschine festgestellt wurden. Bei Deutz-Motoren, die in Umschlagmaschinen eingesetzt werden, ist es wichtig, sämtliche Komponenten zu überprüfen, die Einfluss auf die Lebensdauer und den korrekten Betrieb des gesamten Aggregats haben können.
Ausbau des Deutz-Motors aus dem Fuchs MHL 350 F
Nach Abschluss der Erstdiagnose begannen wir mit der Demontage des Deutz TCD 7.8 L6 aus dem Umschlagbagger Fuchs MHL 350 F. Der Ausbau eines Motors aus einer solchen Maschine erfordert eine entsprechende Vorbereitung des Arbeitsbereichs sowie die Sicherung der Komponenten, die in der Maschine verbleiben.
Die Demontage wird grundsätzlich mithilfe eines vom Kunden bereitgestellten Krans durchgeführt. Vor dem Anheben des Motors trennen unsere Mechaniker die für einen sicheren Ausbau erforderlichen Verbindungen. Dazu gehören unter anderem Leitungen, Komponenten der Motorausrüstung und Befestigungspunkte. Besonderes Augenmerk gilt den Leitungen des Kühlsystems, dem Luftansaugsystem und weiteren Anschlüssen, die vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt werden müssen.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Vorbereitung des Motors für den Transport. Nachdem alle erforderlichen Verbindungen und Befestigungen gelöst wurden, wird die Einheit sicher angehoben und aus dem Motorraum entfernt. Anschließend wird der Deutz TCD 7.8 L6 für den Transport zu unserem Standort in Kojszówka vorbereitet. Dort erfolgt die detaillierte Prüfung und eigentliche Überholung des Motors.
Unser Service führt Motor-Demontagen und -Montagen auch im Rahmen des mobilen Kundendienstes durch. Wenn Maschinen außerhalb unseres Standortes eingesetzt werden, können unsere Mechaniker zum Kunden fahren, die notwendigen Arbeiten vor Ort durchführen und den Motor für den Transport vorbereiten. Beim Fuchs MHL 350 F erfolgte die Demontage am Einsatzort der Maschine im Raum Krakau.
Überprüfung des Deutz TCD 7.8 L6 in der Werkstatt
Nach der Anlieferung des Motors an unseren Standort begann die detaillierte Überprüfung der Einheit. Der Motor wurde in seine einzelnen Baugruppen zerlegt. Die ausgebauten Komponenten wurden dabei laufend gereinigt und von unseren Mechanikern überprüft. Die Kontrolle ist einer der wichtigsten Schritte einer Motorüberholung, denn erst nach den durchgeführten Messungen kann festgestellt werden, welche Bauteile weiterverwendet werden können, welche eine Aufarbeitung benötigen und welche ersetzt werden müssen.
Beim Deutz TCD 7.8 L6 wurde besonderes Augenmerk auf den Kurbeltrieb gelegt. Die Kurbelwelle wurde hinsichtlich ihres sichtbaren Zustands, möglicher Überhitzungs- und Verschleißspuren, ihres Rundlaufs und der Abmessungen der Lagerzapfen überprüft. Auch die Ölkanäle wurden kontrolliert. Die Pleuel wurden auf Verschleiß, Risse und Überhitzungsspuren untersucht. Zusätzlich wurden ihre Geometrie und die Befestigungselemente kontrolliert.
Auch Kolben, Kolbenringe, Laufbuchsen und Lager wurden überprüft. Der Verschleiß dieser Bauteile ist bei einer langen Betriebsdauer ein natürlicher Prozess. Werden jedoch die zulässigen Parameter überschritten, sind entsprechende Reparaturarbeiten erforderlich. Anhand der Messergebnisse kann der notwendige Umfang der Überholung festgelegt werden.
Auch die Nockenwelle wurde kontrolliert. Unsere Mechaniker führten eine Sichtprüfung sowie Messungen der Arbeitsflächen und Nocken durch. Die Bauteile des Zylinderkopfes wurden ebenfalls überprüft, darunter Ventilsitze, Ventile und Ventilführungen. Der Zylinderkopf wurde einer Dichtheitsprüfung unterzogen. Dabei wird der Zylinderkopf in erwärmtes Wasser eingetaucht, mit Druckluft beaufschlagt und darauf kontrolliert, ob Luft aus dem geprüften Bereich austritt, was auf eine Undichtigkeit oder einen Riss hinweisen kann.
Auch die Nebenaggregate des Motors wurden überprüft. Der Turbolader wurde auf axiales und radiales Spiel untersucht. Falls erforderlich, wurden einzelne Komponenten zur weiteren Aufarbeitung weitergegeben. Ebenso können bei entsprechenden Diagnoseergebnissen Komponenten des Kraftstoffsystems auf einem Prüfstand kontrolliert werden.
Reparatur des Kurbeltriebes des Deutz TCD 7.8 L6
Nach Abschluss der Überprüfung konnte der Umfang der Reparaturarbeiten am Deutz TCD 7.8 L6 festgelegt werden. Bei einer über längere Zeit eingesetzten Einheit ist es besonders wichtig, den ordnungsgemäßen Zustand der Bauteile wiederherzustellen, die für die Verbrennung und die Übertragung der Kraft von den Kolben auf die Kurbelwelle verantwortlich sind.
Der gesamte Kurbeltrieb wird im Rahmen der Arbeiten überprüft. Die Kurbelwelle wird präzise vermessen. Wird Verschleiß festgestellt, können entsprechende Aufarbeitungsarbeiten durchgeführt werden, beispielsweise das Schleifen der Kurbelwelle. Die Lagerzapfen und Ölkanäle werden kontrolliert. Ebenso wichtig ist die korrekte Vorbereitung der mit den Lagern zusammenarbeitenden Oberflächen.
Die Pleuel und deren Verbindungen werden überprüft. Dabei werden unter anderem ihre Geometrie, der Zustand der Oberflächen und die Befestigungselemente kontrolliert. Anschließend wird der Zustand der Kolben, Kolbenringe und Laufbuchsen beurteilt. Bauteile, die die erforderlichen Parameter nicht mehr erfüllen, werden ersetzt. Andere Komponenten können nach entsprechender Aufbereitung wieder verwendet werden.
Arbeiten am Kurbeltrieb erfordern die Einhaltung der richtigen Montagereihenfolge und eine genaue Maßkontrolle. Bei der Überholung eines Deutz TCD 7.8 L6 geht es daher nicht nur darum, verschlissene Teile auszutauschen. Entscheidend ist auch die korrekte Abstimmung aller Komponenten und die Kontrolle ihres Zusammenspiels nach der Montage.
Aufarbeitung des Zylinderkopfes des Deutz-Motors
Ein weiterer Arbeitsbereich war der Zylinderkopf des Deutz TCD 7.8 L6. Sein Zustand hat direkten Einfluss auf die Dichtheit der Zylinder, den korrekten Gaswechsel und den Verbrennungsprozess. Deshalb wird der Zylinderkopf vor der erneuten Montage gründlich überprüft, um festzustellen, ob er weiter verwendet werden kann.
Der Umfang der Aufarbeitung hängt von den Ergebnissen der Prüfung ab. Die Arbeiten können das Planen des Zylinderkopfes sowie, abhängig vom Verschleißgrad, den Austausch von Ventilführungen und Ventilen umfassen. Auch Ventilsitze und Ventilspiel werden kontrolliert. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Zylinderkopf erneut auf Dichtheit geprüft.
Die Dichtheitsprüfung ist bei einer Motorüberholung besonders wichtig, da sie Probleme erkennen kann, die bei einer reinen Sichtprüfung nicht eindeutig festgestellt werden können. Der Zylinderkopf wird in erwärmtes Wasser eingetaucht und die entsprechenden Kanäle werden mit Druckluft beaufschlagt. Anhand eventuell austretender Luft lässt sich die Dichtheit des Bauteils beurteilen.
Kraftstoffsystem und Nebenaggregate des Motors
Während der Überholung des Deutz TCD 7.8 L6 werden auch die Komponenten überprüft, die für die ordnungsgemäße Vorbereitung des Motors auf den Betrieb verantwortlich sind. Beim Kraftstoffsystem ist die korrekte Funktion der Komponenten wichtig, die die Versorgung der Zylinder mit Kraftstoff gewährleisten. Wenn die Diagnose eine zusätzliche Prüfung der Einspritzpumpe erforderlich macht, kann diese auf einem speziellen Prüfstand getestet werden.
Auch die Nebenaggregate des Motors werden kontrolliert. Der Turbolader wird auf axiales und radiales Spiel geprüft. Elektrische und elektromechanische Komponenten, darunter Anlasser und Lichtmaschine, werden ebenfalls kontrolliert. Der genaue Umfang der Arbeiten richtet sich nach dem Zustand der jeweiligen Einheit und den Ergebnissen der während der Überholung durchgeführten Messungen.
Dieses Vorgehen hilft, Situationen zu vermeiden, in denen nach der Montage des Motors ein Problem an einem Nebenaggregat bestehen bleibt. Eine umfassende Kontrolle ist besonders wichtig, wenn der Motor anschließend wieder unter intensiven Bedingungen in einer Umschlagmaschine eingesetzt wird.
Professionelle Montage des Deutz TCD 7.8 L6
Nach Abschluss aller Reparaturarbeiten begann die Montage des Motors. Die Montage eines überholten Motors erfordert große Präzision, da alle zuvor überprüften Komponenten korrekt zu einer vollständigen Einheit zusammengefügt werden müssen. Unsere Mechaniker bereiten die einzelnen Bauteile vor, kontrollieren deren Zustand und führen die Montage entsprechend dem festgelegten Reparaturverfahren durch.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Kurbeltrieb. Kurbelwelle, Lager, Pleuel, Kolben und weitere Komponenten müssen korrekt für das Zusammenspiel vorbereitet werden. Anschließend werden weitere Bauteile, darunter der Zylinderkopf und die Nebenaggregate, montiert.
Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses ist auch die Vorbereitung der äußeren Anschlüsse. Vor dem Einbau in die Maschine werden Leitungen und Komponenten kontrolliert, die später mit dem Kühlsystem, dem Luftansaugsystem und weiteren Systemen des Fuchs MHL 350 F zusammenarbeiten. Dadurch kann das Risiko von Problemen bei der späteren Inbetriebnahme reduziert werden.
Nach der Montage des Deutz TCD 7.8 L6 ist der Motor für die Inbetriebnahme und Prüfung vorbereitet. Bevor er jedoch wieder in die Maschine eingebaut wird, wird die Einheit auf einem Motorenprüfstand getestet. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Überholung, da hier das Verhalten des Motors unter Belastung kontrolliert werden kann.
Prüfung des Deutz TCD 7.8 L6 auf dem Motorenprüfstand
Ein Motorenprüfstand ermöglicht die Prüfung des Antriebsaggregats unter kontrollierten Belastungsbedingungen, bevor es wieder in die Maschine eingebaut wird. Dies ist besonders wichtig, da ein überholter Motor nicht unmittelbar nach der Montage in der Maschine unter realen Einsatzbedingungen getestet werden muss.
Bei Motoren nach einer Überholung beginnt der Test mit dem Start der Einheit und dem Betrieb unter geringer Belastung. Der Motor läuft mindestens 16 Stunden bei einer Belastung von etwa 20-30 % der Nennleistung. In dieser Phase kann das Verhalten des Motors während der ersten Betriebsstunden nach der Überholung beobachtet werden. Die grundlegenden Betriebsparameter sowie das Verhalten der Einheit bei steigender Temperatur und zunehmender Betriebsdauer werden kontrolliert.
Wenn der Motor während dieser Zeit seine grundlegenden Betriebsparameter einhält, kann die nächste Prüfphase beginnen. Die Belastung wird mehrfach erhöht und über einen größeren Bereich geprüft. Dadurch kann das Verhalten des Motors unter Bedingungen kontrolliert werden, die eine höhere Leistung erfordern. Für einen Deutz TCD 7.8 L6, der in einem Fuchs MHL 350 F eingesetzt wird, ist dies besonders relevant, da ein Motor in einem Umschlagbagger über längere Zeit unter hoher Belastung arbeiten kann.
Der Motorenprüfstand ermöglicht außerdem die Überwachung des Motors, ohne dass gleichzeitig die gesamte Maschine betrieben werden muss. Unsere Mechaniker haben dadurch einen besseren Zugang zur Einheit und können ihr Verhalten während der einzelnen Prüfphasen beobachten. Wenn eine Unregelmäßigkeit auftritt, kann der Test unterbrochen und der entsprechende Bereich des Motors erneut kontrolliert werden.
Ein wichtiger Bestandteil des Tests ist die Beobachtung des Motors bei wechselnder Belastung. Ein Motor sollte nicht ausschließlich im Leerlauf beurteilt werden. Erst eine Prüfung unter Belastung ermöglicht eine bessere Einschätzung des Verhaltens der Einheit unter Bedingungen, die den späteren Einsatzbedingungen in der Maschine näherkommen.
Der Motorenprüfstand ist auch aus Sicht der Sicherheit bei der Montage von Bedeutung. Wenn der Motor die Prüfungen vor dem Einbau in den Fuchs MHL 350 F erfolgreich durchläuft, lässt sich die Zahl der unbekannten Faktoren bei der ersten Inbetriebnahme der Maschine reduzieren. Die Kontrollen nach dem Einbau bleiben dennoch erforderlich. Nach der Installation müssen sämtliche Anschlüsse und das Zusammenspiel des Motors mit den Maschinensystemen erneut geprüft werden.
Aus diesem Grund wird die Prüfung auf dem Motorenprüfstand als integraler Bestandteil der Überholung betrachtet und nicht lediglich als zusätzliche Kontrolle. Sie ermöglicht es, die korrekte Funktion des überholten Deutz TCD 7.8 L6 vor der nächsten Arbeitsphase zu bestätigen.
Einbau des Motors in den Fuchs MHL 350 F
Nach Abschluss der Prüfungen auf dem Motorenprüfstand wurde der Deutz TCD 7.8 L6 für den Wiedereinbau in den Umschlagbagger Fuchs MHL 350 F vorbereitet. Der Einbau des Motors erfordert ebenso viel Präzision wie dessen Ausbau. Der überholte Motor muss korrekt im Motorraum positioniert, befestigt und mit allen Maschinensystemen verbunden werden.
Für das Einsetzen des Motors in den Motorraum wird erneut der vom Kunden bereitgestellte Kran verwendet. Unsere Mechaniker kontrollieren die Position der Einheit während des Absenkens, um Beschädigungen an Leitungen, Nebenaggregaten oder anderen Komponenten im Motorraum zu vermeiden. Nachdem der Motor korrekt positioniert wurde, werden die Motorlager montiert und die weiteren Anschlüsse hergestellt.
Besondere Bedeutung hat der korrekte Anschluss des Luftansaugsystems. Die Luftleitungen müssen so montiert werden, dass die Dichtheit des gesamten Systems gewährleistet ist. Auch die Leitungen des Kühlsystems und weitere Komponenten, die während der Demontage getrennt wurden, werden kontrolliert. Jede Verbindung muss ordnungsgemäß vorbereitet und gesichert werden.
Nach der mechanischen Befestigung des Motors werden die übrigen Systeme angeschlossen. Anschließend wird die Einheit für den ersten Start vorbereitet. Im Rahmen der Vorbereitung der Maschine werden unter anderem Filter und weitere für einen sicheren Motorbetrieb erforderliche Komponenten überprüft.
Nach dem Start überwachen unsere Mechaniker den Motorlauf und kontrollieren die Dichtheit der hergestellten Verbindungen. Die Kontrolle endet nicht mit dem ersten Start. Wichtig ist auch die Beobachtung des Motors nach Erreichen der Betriebstemperatur und während des Maschinenbetriebs.
Auch der Maschinenführer nimmt an den Tests teil. Dadurch kann überprüft werden, wie der überholte Motor mit den übrigen Systemen des Fuchs MHL 350 F unter Betriebsbedingungen zusammenarbeitet. Während der Tests wird die Reaktion des Motors auf Laständerungen sowie das Verhalten des gesamten Antriebsstrangs kontrolliert.
Ein erfolgreicher Test umfasst auch die Kontrolle auf mögliche Undichtigkeiten und die Prüfung, ob alle Anschlüsse weiterhin dicht sind. Nach Abschluss der Montagearbeiten und Tests wird ein Protokoll über die ordnungsgemäße Durchführung der Montage erstellt.
Service des Motors nach der Überholung
Die Überholung des Deutz TCD 7.8 L6 endet nicht mit dem Start des Fuchs MHL 350 F. Die ersten Betriebsstunden nach einer Motorüberholung sind eine Phase, in der die Kontrolle des Motors und aller mit ihm zusammenarbeitenden Komponenten besonders wichtig ist.
Wir empfehlen die erste Inspektion nach 50 Betriebsstunden. Die Inspektion wird von unseren Mechanikern beim Kunden vor Ort durchgeführt. Sie beschränkt sich nicht ausschließlich auf den Filterwechsel. Auch der allgemeine Zustand der Nebenaggregate, die Verbindungen zwischen dem Motor und den übrigen Maschinenkomponenten sowie der korrekte Betrieb der Einheit werden überprüft.
Die Kontrolle nach den ersten 50 Betriebsstunden ermöglicht außerdem die Feststellung, ob während des normalen Betriebs Undichtigkeiten oder andere Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind, die unmittelbar nach der Montage noch nicht vorhanden waren. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Motorenservices nach einer Überholung.
Weitere Inspektionen empfehlen wir alle 250 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal alle 3 Monate. Eine regelmäßige Wartung ermöglicht es, den Zustand des Motors zu überwachen und auf mögliche Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu reagieren.
Maschinen mit Deutz TCD 7.8 L6 Motor
Der Deutz TCD 7.8 L6 ist ein 6-Zylinder-Dieselmotor, der in Maschinen eingesetzt wird, die eine entsprechende Leistung und Langlebigkeit des Antriebsaggregats erfordern. Im beschriebenen Fall war der Motor in einem Fuchs MHL 350 F eingesetzt, einer Maschine für intensive Umschlagarbeiten.
Bei der Diagnose eines Motors oder bei der Bestellung von Ersatzteilen ist die genaue Identifizierung des Motors wichtig. Die Angabe der Marke Deutz allein reicht möglicherweise nicht für die korrekte Auswahl der Ersatzteile aus. Hilfreich sind die Motordaten, Angaben vom Typenschild sowie die Seriennummer. Auf dieser Grundlage kann die konkrete Motorversion genauer bestimmt und der passende Umfang an Ersatzteilen oder Servicearbeiten festgelegt werden.
WIBAKO führt Überholungen und Reparaturen von Dieselmotoren durch, die in Baumaschinen und anderen Off-Highway-Maschinen eingesetzt werden. Wenn ein Deutz TCD 7.8 L6 eine Diagnose oder Überholung benötigt, empfiehlt es sich, die Motordaten sowie Informationen zur Maschine bereitzustellen, in der der Motor eingesetzt wird. Dadurch kann der Umfang der Arbeiten bereits vor Beginn der Reparatur genauer vorbereitet werden.
Zusammenfassung der Überholung des Deutz TCD 7.8 L6 im Fuchs MHL 350 F
Die Überholung des Deutz TCD 7.8 L6 im Umschlagbagger Fuchs MHL 350 F umfasste den vollständigen Prozess von der Diagnose in der Maschine über die Demontage und Prüfung der Komponenten bis hin zur Reparatur, Montage und Prüfung des Motors.
Ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Prozesses war die detaillierte Überprüfung der Komponenten nach der Demontage des Motors. Dadurch konnte der tatsächliche Zustand des Kurbeltriebes, des Zylinderkopfes und der Nebenaggregate festgestellt und der Umfang der Arbeiten entsprechend dem Verschleißgrad bestimmt werden.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Prüfung auf dem Motorenprüfstand. Durch den Betrieb des Motors unter kontrollierter Belastung konnte sein Verhalten vor dem Wiedereinbau in den Fuchs MHL 350 F überprüft werden. Nach Abschluss der Prüfung wurde der Motor in die Maschine eingebaut. Anschließend erfolgten Tests unter Beteiligung des Maschinenführers sowie die Kontrolle der Dichtheit aller hergestellten Verbindungen.
WIBAKO bietet Dieselmotorenservice und Baumaschinenservice an und führt sowohl Arbeiten in der Werkstatt als auch mobile Serviceeinsätze durch. Wenn eine Überholung eines Deutz-Motors erforderlich ist, können unsere Mechaniker die Demontage und Montage des Aggregats beim Kunden vor Ort durchführen. Der Motor selbst kann anschließend zu unserem Standort in Kojszówka transportiert werden.
Nach der Überholung und Montage empfehlen wir die erste Inspektion nach 50 Betriebsstunden. Weitere Inspektionen sollten alle 250 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate, durchgeführt werden. Eine regelmäßige Wartung ermöglicht die Kontrolle des Motorzustands und seines Zusammenspiels mit den übrigen Komponenten der Maschine.
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