Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors im Mecalac AS 1600
Der Mecalac AS 1600 ist eine vielseitige Maschine, die für Arbeiten entwickelt wurde, bei denen kompakte Abmessungen, Mobilität und eine ausreichende Leistung des Antriebssystems miteinander verbunden werden müssen. Bei diesem Maschinentyp hat der Dieselmotor einen direkten Einfluss auf die Möglichkeit, das volle Potenzial der Arbeitshydraulik zu nutzen. Sein technischer Zustand ist daher sowohl für die Leistungsfähigkeit als auch für einen sicheren täglichen Betrieb von großer Bedeutung. Im beschriebenen Fall wurde ein Deutz TCD 4.1 L4 Motor aus einem Mecalac AS 1600 überholt.
Deutz Motoren der TCD Baureihe werden in zahlreichen Off-Highway-Maschinen eingesetzt, in denen sie unter wechselnden Lasten und häufig viele Stunden ohne Unterbrechung arbeiten. Mit zunehmender Betriebsstundenzahl unterliegen die einzelnen Komponenten des Antriebsaggregats einem natürlichen Verschleiß. Bei diesem Motor deuteten die Symptome auf einen schrittweisen Verlust der Leistungsparameter infolge der normalen Betriebslaufleistung hin. Die vor dem Ausbau durchgeführte Diagnose ermöglichte eine erste Beurteilung des Aggregatzustands. Anschließend konnte der Verschleißumfang bei einer detaillierten Prüfung in der Werkstatt bestätigt werden.
Die Arbeiten am Deutz TCD 4.1 L4 Motor wurden als umfassender Prozess durchgeführt. Dieser umfasste die Diagnose, den Ausbau des Motors aus der Maschine, den Transport zum WIBAKO Standort in Kojszówka, die Demontage und Prüfung der Komponenten, die Instandsetzung oder den Austausch verschlissener Bauteile, den Zusammenbau des Motors, den Prüfstandslauf auf dem Motorenprüfstand sowie den Wiedereinbau des Aggregats in den Mecalac AS 1600. Durch dieses Vorgehen kann der Motor nicht nur anhand einer einzelnen Messung, sondern in jeder Phase der Überholung beurteilt werden.
Diagnose des Deutz TCD 4.1 L4 Motors vor dem Ausbau
Der Reparaturprozess begann mit der Diagnose des Motors direkt in der Maschine. Bei einer hohen Betriebsstundenzahl kann ein schrittweiser Leistungsverlust nur schwer einem einzelnen Bauteil zugeordnet werden. Eine verringerte Motorleistung kann sowohl durch Verschleiß des Kurbel- und Kolbensystems als auch durch Probleme im Kraftstoffsystem, in der Aufladung oder durch eine fehlerhafte Funktion von Komponenten des Zylinderkopfes verursacht werden. Deshalb war es vor der Entscheidung für eine Motorüberholung notwendig, möglichst viele Informationen über den Zustand des Antriebsaggregats zu sammeln.
Zunächst wurden das Startverhalten des Motors, der Lauf im Leerlauf und das Verhalten beim Erhöhen der Motordrehzahl überprüft. Die Mechaniker achteten auf einen stabilen Motorlauf, die Reaktion auf Laständerungen und mögliche Unregelmäßigkeiten, die auf mechanischen Verschleiß hindeuten konnten. Zusätzlich wurden grundlegende Betriebsparameter sowie der Zustand des Schmier- und Kühlsystems kontrolliert. Ein wichtiger Bestandteil der Diagnose war außerdem die Kontrolle auf mögliche Undichtigkeiten und die Beobachtung der Motornebenaggregate.
Bei einem Motor, dessen Leistungsparameter mit zunehmender Betriebszeit allmählich abnehmen, muss zwischen normalem Betriebsverschleiß und dem Ausfall eines bestimmten Bauteils unterschieden werden. Das Betriebsverhalten des Motors zeigte, dass eine genauere mechanische Prüfung erforderlich war. Deshalb wurde entschieden, das Antriebsaggregat auszubauen und zur weiteren Prüfung in die WIBAKO Werkstatt in Kojszówka zu transportieren.
Ausbau des Motors aus dem Mecalac AS 1600
Der Ausbau des Motors aus der Maschine wird von unserem mobilen Serviceteam durchgeführt. In diesem Fall wurden die Arbeiten mit einem vom Kunden bereitgestellten Kran durchgeführt. Der Einsatz geeigneter Hebetechnik ist erforderlich, um das Antriebsaggregat sicher aus dem Motorraum zu entfernen und gleichzeitig die an der Maschine verbleibenden Leitungen und Nebenaggregate zu schützen.
Vor dem Ausbau wurde die Maschine gesichert und für die Servicearbeiten vorbereitet. Die elektrische Anlage sowie die für den sicheren Ausbau erforderlichen Komponenten wurden getrennt. Anschließend trennten die Mechaniker die Leitungen des Kühlsystems, die Kraftstoffleitungen sowie die Komponenten der Ansaug- und Abgasanlage. Besonderes Augenmerk wurde auf die Kennzeichnung und Sicherung der Leitungen und Anschlüsse gelegt, damit diese beim späteren Einbau wieder korrekt angeschlossen werden konnten.
Zum Ausbau gehörte auch das Trennen der Motorlagerungen sowie der Verbindungen zwischen dem Motor und den übrigen Systemen der Maschine. Vor dem Anheben des Motors wurde kontrolliert, ob sämtliche Leitungen, Kabel, Befestigungen und miteinander verbundenen Komponenten ordnungsgemäß getrennt waren. Erst nach dieser Kontrolle wurde der Motor am Kran angeschlagen und vorsichtig aus dem Motorraum gehoben.
Nach dem Ausbau wurde der Motor für den Transport zum WIBAKO Standort in Kojszówka vorbereitet. Die am Aggregat verbliebenen Komponenten wurden gesichert, um das Risiko von Beschädigungen während des Transports zu reduzieren und das Eindringen von Verunreinigungen in das Kraftstoff-, Schmier-, Ansaug- und Kühlsystem zu verhindern.
Prüfung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors in der Werkstatt
Nach der Anlieferung des Motors in der WIBAKO Werkstatt begann die detaillierte Prüfung. Das Aggregat wurde in seine einzelnen Komponenten zerlegt, gereinigt und anschließend überprüft. Bei einem Motor mit hoher Betriebsstundenzahl reicht eine reine Sichtprüfung nicht aus. Der Verschleiß vieler Komponenten ist erst durch entsprechende Messungen zuverlässig feststellbar.
Die Prüfung umfasste unter anderem das Kurbel- und Kolbensystem, die Kurbelwelle, Pleuel, Kolben, Kolbenringe, Zylinderlaufbuchsen und Lager. Auch der Zylinderkopf, die Steuerungskomponenten und die Nebenaggregate wurden kontrolliert. Die einzelnen Bauteile wurden hinsichtlich Verschleiß, Überhitzungsspuren, mechanischer Beschädigungen und ihrer weiteren Verwendbarkeit bewertet.
Bei der Prüfung der Kurbelwelle wurden eine Sichtkontrolle, die Messung des Rundlaufs, die Vermessung der Lagerzapfen sowie die Kontrolle der Ölkanäle durchgeführt. Außerdem wurde geprüft, ob die Laufflächen Anzeichen von übermäßigem Verschleiß oder Überhitzung aufweisen. Die Pleuel wurden hinsichtlich Verschleiß, Rissen, Überhitzungsspuren und Verformungen kontrolliert.
Auch die Kolben und Zylinderlaufbuchsen wurden gründlich geprüft. Bei einem Motor mit langer Betriebsdauer kann der natürliche Verschleiß der miteinander arbeitenden Flächen zu einer schlechteren Abdichtung der Zylinder, einem erhöhten Ölverbrauch und einem allmählichen Leistungsabfall führen. Deshalb werden die Komponenten des Kurbel- und Kolbensystems nicht ausschließlich anhand ihres äußeren Zustands beurteilt, sondern auch anhand von Messungen und der technischen Bewertung.
Der Zylinderkopf wurde einer separaten Kontrolle unterzogen. Dabei wurden der Zustand der Ventile, Ventilsitze und Ventilführungen überprüft. Zusätzlich wurde eine Dichtheitsprüfung des Zylinderkopfes durchgeführt. Hierzu wird der Zylinderkopf in erwärmtes Wasser eingetaucht und anschließend Druckluft in die entsprechenden Kanäle eingeleitet. Anhand eventuell austretender Luft lässt sich feststellen, ob Undichtigkeiten vorhanden sind, die auf einen Riss im Zylinderkopf hinweisen können.
Auch die Nebenaggregate des Motors wurden überprüft. Der Turbolader wurde unter anderem auf Axial- und Radialspiel kontrolliert. Elektrische und elektromechanische Komponenten wurden hinsichtlich ihrer weiteren Verwendbarkeit bewertet. Dadurch konnte vor dem erneuten Zusammenbau festgestellt werden, welche Komponenten weiterverwendet werden konnten, welche eine Instandsetzung benötigten und welche durch neue Bauteile ersetzt werden mussten.
Reparatur und Überholung des Kurbel- und Kolbensystems
Ein besonders wichtiger Abschnitt der Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors war die Arbeit am Kurbel- und Kolbensystem. Diese Komponenten arbeiten direkt unter hohen Temperaturen, Drücken und Kräften, die während der Verbrennung entstehen. Durch den langfristigen Betrieb kommt es zu einem allmählichen Verschleiß der miteinander arbeitenden Oberflächen. Deshalb erfordert dieser Bereich während einer Motorüberholung eine besonders genaue Prüfung.
Nach der Demontage wurden die einzelnen Komponenten gründlich gereinigt. Anschließend erfolgten die Vermessung und technische Bewertung. Die Kurbelwelle wurde hinsichtlich ihrer Abmessungen und des Zustands der Arbeitsflächen geprüft. Wenn der Verschleiß eines Bauteils die zulässigen Werte überschritt, wurde der Reparaturumfang entsprechend erweitert. Dadurch wird vermieden, dass ein verschlissenes Bauteil im überholten Motor verbleibt und bereits nach kurzer Betriebszeit die Ursache für ein weiteres Problem wird.
Auch die Lager, Pleuel, Kolben und Komponenten zur Abdichtung der Zylinder wurden kontrolliert. Besonderes Augenmerk lag auf dem Zusammenspiel der einzelnen Bauteile. Eine Motorüberholung besteht nicht nur darin, einzelne Teile auszutauschen. Entscheidend ist, dass die erforderlichen Maße und die korrekte Passung der gesamten Baugruppe gewährleistet werden.
Instandsetzung des Zylinderkopfes
Der Zylinderkopf des Deutz TCD 4.1 L4 wurde gründlich gereinigt und geprüft. Die Ventile, Ventilsitze und Ventilführungen wurden kontrolliert. Bei verschlissenen Komponenten wurden die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Die Instandsetzung eines Zylinderkopfes umfasst abhängig vom Zustand des jeweiligen Bauteils unter anderem das Planen sowie den Austausch verschlissener Ventilführungen und Ventile.
Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Zylinderkopf erneut auf Dichtheit geprüft. Dieser Schritt ist wichtig, da auch ein äußerlich einwandfrei erscheinender Zylinderkopf eine Undichtigkeit aufweisen kann, die erst während der Prüfung sichtbar wird. Die Kontrolle nach der Instandsetzung ermöglicht es, das Ergebnis der Arbeiten vor dem Einbau des Zylinderkopfes in den Motor zu überprüfen.
Kraftstoffsystem und Nebenaggregate des Deutz Motors
Das Kraftstoffsystem wurde hinsichtlich der korrekten Funktion seiner Komponenten überprüft. Bei einem Dieselmotor hat der Zustand des Einspritzsystems direkten Einfluss auf die Verbrennungsqualität, den Motorlauf und die erzielten Leistungsparameter. Deshalb ist bei einer Motorüberholung die Kontrolle der Komponenten des Kraftstoffsystems besonders wichtig, insbesondere wenn das Aggregat bereits viele Betriebsstunden geleistet hat.
Komponenten, die eine detailliertere Prüfung benötigen, können an einen spezialisierten Betrieb mit geeigneten Prüfständen weitergegeben werden. Bei Einspritzkomponenten können Prüfungen durchgeführt werden, mit denen sich deren Betriebsparameter bewerten lassen. Dieses Vorgehen reduziert das Risiko, ein Bauteil im überholten Motor zu belassen, das nicht korrekt mit den übrigen Komponenten zusammenarbeitet.
Auch die Nebenaggregate des Motors wurden kontrolliert, darunter der Turbolader sowie elektrische und elektromechanische Komponenten. Der Turbolader wurde auf Axial- und Radialspiel geprüft. Die Kontrolle der Nebenaggregate ist wichtig, da nach der Motorüberholung alle Komponenten bei Belastung korrekt zusammenarbeiten müssen.
Zusammenbau des überholten Deutz TCD 4.1 L4 Motors
Nach Abschluss der Reparaturarbeiten wurde der Deutz TCD 4.1 L4 Motor fachgerecht zusammengebaut. Vor dem Zusammenbau wurden die Kontakt- und Dichtflächen gründlich gereinigt und die Vollständigkeit aller Komponenten überprüft. Bei der Montage wurden die Anforderungen an den korrekten Einbau der einzelnen Komponenten sowie an das fachgerechte Anziehen der Verbindungen eingehalten.
Nach dem Zusammenbau wurde der Motor für den Prüfstandslauf vorbereitet. In diesem Stadium ist es wichtig, geeignete Betriebsbedingungen sicherzustellen und die Dichtheit der Systeme zu kontrollieren. Der Motor muss so vorbereitet sein, dass während des Startvorgangs und bei zunehmender Belastung seine grundlegenden Parameter und sein Betriebsverhalten überwacht werden können.
Prüfung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors auf dem Motorenprüfstand
Ein wichtiger Bestandteil des Überholungsprozesses bei WIBAKO ist die Prüfung des Motors auf dem Motorenprüfstand. Dadurch kann das Aggregat bereits vor dem Wiedereinbau in die Maschine unter Last überprüft werden. Der Motor kann somit unabhängig von der Hydraulikanlage und den übrigen Komponenten des Mecalac AS 1600 getestet werden.
Ein Prüfstandslauf hat eine andere Aussagekraft als ein einfaches Starten des Motors ohne Last in der Werkstatt. Bei einem unbelasteten Motor können bestimmte Probleme unentdeckt bleiben, die erst bei höherer Belastung auftreten. Auf dem Motorenprüfstand kann die Belastung dagegen schrittweise erhöht und das Verhalten des Motors unter verschiedenen Betriebsbedingungen beobachtet werden. Dies ist besonders bei Motoren für Baumaschinen wichtig, da diese während des Einsatzes mit dynamisch wechselnden Leistungsanforderungen arbeiten.
Bei Motoren nach einer Überholung beginnt der Prüfstandslauf unter leichten Betriebsbedingungen. Das Aggregat wird gestartet und mindestens 16 Stunden mit einer Belastung von etwa 20-30 % der Nennleistung betrieben. In dieser Phase kann der überholte Motor unter kontrollierten Bedingungen beobachtet werden. Die Mechaniker überwachen unter anderem die Stabilität des Motorlaufs, die Temperatur, den Öldruck und das Verhalten der für den ordnungsgemäßen Betrieb verantwortlichen Systeme.
Die schrittweise Belastung ist auch für die Kontrolle der Dichtheit und des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten wichtig. Während des Betriebs werden die Verbindungsstellen sowie das Verhalten des Schmier- und Kühlsystems kontrolliert. Bleiben die Parameter innerhalb der vorgesehenen Werte, kann mit der nächsten Prüfphase begonnen werden.
Nach der Betriebsphase unter leichter Belastung wird der Motor wiederholt in einem größeren Lastbereich betrieben. Dadurch lässt sich überprüfen, wie das Aggregat auf wechselnde Betriebsbedingungen reagiert und ob es auch bei höherem Leistungsbedarf die erforderlichen Parameter beibehält. Der Test dient somit nicht nur dazu festzustellen, ob der Motor startet. Ziel ist vielmehr die Überprüfung des ordnungsgemäßen Betriebs unter Bedingungen, die dem späteren Einsatz in der Maschine entsprechen.
Der Motorenprüfstand ist gleichzeitig ein wichtiges Diagnosewerkzeug. Sollten während des Tests Unregelmäßigkeiten auftreten, kann der Prüfprozess unterbrochen und eine zusätzliche Kontrolle durchgeführt werden. Dadurch lässt sich ein Problem bereits vor der Auslieferung des Motors und vor dessen Einbau in die Maschine erkennen. Eine notwendige Korrektur kann somit noch in der Werkstatt durchgeführt werden, ohne dass der Motor erneut aus dem Mecalac AS 1600 ausgebaut werden muss.
Beim Deutz TCD 4.1 L4 Motor für den Einsatz im Mecalac AS 1600 war der Prüfstandslauf daher ein wichtiger Bestandteil des gesamten Überholungsprozesses. Erst nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen wurde das Aggregat für den Wiedereinbau in die Maschine vorbereitet. Dieses Vorgehen erhöht die Sicherheit des Reparaturprozesses und ermöglicht es, die Funktion des Motors unter Belastung bereits vor der Rückkehr der Maschine in den Einsatz zu überprüfen.
Wiedereinbau des Motors in den Mecalac AS 1600
Nach Abschluss der Prüfstandsläufe wurde der Motor für den Transport und den Wiedereinbau in den Mecalac AS 1600 vorbereitet. Der Einbau eines Motors in eine Maschine besteht nicht nur darin, das Aggregat im Motorraum zu positionieren. In diesem Arbeitsschritt müssen sämtliche Verbindungen zwischen dem Motor und den übrigen Maschinensystemen fachgerecht wiederhergestellt werden.
Beim Einbau wurde das Aggregat mithilfe des vom Kunden bereitgestellten Krans in den Motorraum eingesetzt. Nach der Positionierung wurden die Lage des Motors und die Befestigungspunkte kontrolliert. Anschließend wurden die Motorlagerungen und die übrigen Verbindungen zwischen dem Antriebsaggregat und den Maschinensystemen hergestellt.
Ein wichtiger Bestandteil der Montage ist der korrekte Anschluss des Kühlsystems. Die Kühlmittelschläuche müssen richtig verlegt und die Verbindungen auf Dichtheit geprüft werden. Ebenso wird bei der Ansauganlage vorgegangen. Luftschläuche und Komponenten der Luftführung müssen korrekt montiert werden, da eine Undichtigkeit im Ansaugsystem den Motorbetrieb und die Ladedruckparameter beeinflussen kann.
Auch die Kraftstoffleitungen, die elektrische Anlage und weitere für den korrekten Motorstart erforderliche Verbindungen wurden angeschlossen. Vor dem ersten Start wurden die Betriebsflüssigkeitsstände und der Zustand der Filter überprüft. Falls erforderlich, wurden die Filter entsprechend den Wartungsvorgaben nach der Motorüberholung ausgetauscht.
Nach Abschluss der Montagearbeiten wurden alle Verbindungen kontrolliert. Die Mechaniker überprüften die korrekte Führung der Leitungen und stellten sicher, dass keine Gefahr von Scheuerstellen oder Kontakt mit anderen Maschinenteilen besteht. Zusätzlich wurden die Verbindungen des Kühl-, Kraftstoff- und Ansaugsystems sowie weitere während des Ausbaus getrennte Systeme auf Dichtheit geprüft.
Anschließend wurde der Motor erstmals in der Maschine gestartet. Dabei wurden der Betrieb des Antriebsaggregats und das Verhalten der einzelnen Systeme überwacht. Die Mechaniker achteten insbesondere auf mögliche Undichtigkeiten, ungewöhnliche Geräusche und das Verhalten des Motors bei Veränderungen der Drehzahl.
Nach den ersten Tests wurde die Maschine gemeinsam mit dem Bediener überprüft. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Montageprozesses, da der Bediener das Verhalten der jeweiligen Maschine kennt und Veränderungen am Antriebssystem während der Arbeitsbewegungen feststellen kann. Die Tests umfassten die Beobachtung des Motorbetriebs sowie des Zusammenspiels zwischen dem Antriebsaggregat und den übrigen Systemen des Mecalac AS 1600.
Nach erfolgreichem Abschluss der Tests und der Bestätigung des korrekten Motorbetriebs sowie der Dichtheit der Systeme konnte die Montage abgeschlossen werden. Anschließend wurde ein Protokoll über die durchgeführte Montage und Kontrolle des Aggregats in der Maschine erstellt.
Wartung des Motors nach der Überholung
Die Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors endet nicht mit dem ersten Start des Motors im Mecalac AS 1600. Eine fachgerechte Wartung nach der Instandsetzung ist für den weiteren Betrieb des Aggregats wichtig. WIBAKO führt Wartungsinspektionen von überholten Motoren durch und empfiehlt die erste Kontrolle nach 50 Betriebsstunden.
Die erste Inspektion nach 50 Betriebsstunden beschränkt sich nicht nur auf den Filterwechsel. Unsere Mechaniker kontrollieren den allgemeinen Zustand des Motors und seiner Nebenaggregate nach der ersten Betriebsphase. Auch die während der Montage hergestellten Verbindungen werden überprüft. In diesem Stadium können Undichtigkeiten oder andere Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, die erst während des normalen Betriebs auftreten.
Weitere Inspektionen werden alle 250 Betriebsstunden empfohlen, jedoch mindestens alle 3 Monate. Regelmäßige Wartung ermöglicht die Kontrolle des Zustands des Aggregats und eine frühzeitige Reaktion auf Unregelmäßigkeiten, bevor daraus größere Schäden entstehen.
Mecalac AS 1600 und Deutz TCD 4.1 L4 Motor
Deutz TCD 4.1 L4 Motoren werden in zahlreichen Maschinen eingesetzt, die im Bau- und Kommunalsektor arbeiten. Motoren dieser Baureihe können in unterschiedlichen Off-Highway-Maschinenkonfigurationen eingesetzt werden. Deshalb ist die genaue Identifizierung der jeweiligen Motorvariante bei der Ersatzteilbestellung, Diagnose oder Planung einer Überholung besonders wichtig.
Beim Mecalac AS 1600 ermöglicht die korrekte Identifizierung des Antriebsaggregats die Auswahl des passenden Arbeitsumfangs, der richtigen Ersatzteile und der geeigneten Servicelösungen. WIBAKO kann ein Angebot für eine Motorüberholung auf Grundlage der Motordaten, der Seriennummer, einer Teilenummer oder eines Fotos des Typenschilds vorbereiten. Solche Informationen sind insbesondere bei Deutz Motoren hilfreich, da sie das Risiko reduzieren, eine falsche Variante eines Bauteils auszuwählen.
WIBAKO Service für Deutz Motoren und Baumaschinen
Die Reparatur des Deutz TCD 4.1 L4 Motors im Mecalac AS 1600 ist ein Beispiel für den umfassenden Ansatz bei der Überholung von Antriebsaggregaten in Off-Highway-Maschinen. Der Prozess kann die Diagnose am Einsatzort der Maschine, den Ausbau durch unseren mobilen Service, den Transport des Motors zu unserer Werkstatt in Kojszówka, die detaillierte Prüfung, die Instandsetzung oder den Austausch verschlissener Komponenten, den Zusammenbau, die Prüfung auf dem Motorenprüfstand und den Wiedereinbau des Motors in die Maschine umfassen.
WIBAKO bietet Serviceleistungen für Baumaschinen sowie Service und Reparatur von Dieselmotoren. Unser mobiler Service kann zum Kunden fahren, um Diagnosen, den Ausbau oder den Einbau eines Motors durchzuführen. Durch die Verbindung unserer Werkstattkapazitäten mit der Möglichkeit, direkt an der Maschine zu arbeiten, kann der gesamte Prozess strukturiert durchgeführt werden - von der ersten Diagnose bis zur Inbetriebnahme der Maschine nach der Motorüberholung.
Bei der Überholung eines Deutz Motors sind die genaue Identifizierung des Aggregats und die Bestimmung des tatsächlichen Zustands seiner Komponenten besonders wichtig. Nicht jeder Motor benötigt denselben Reparaturumfang. Deshalb werden die einzelnen Komponenten während der Prüfung individuell bewertet und der Arbeitsumfang anhand ihres tatsächlichen Verschleißes festgelegt. Dadurch kann die Reparatur an den konkreten Motor angepasst werden, anstatt ausschließlich nach einem standardisierten Überholungsumfang vorzugehen.
Zusammenfassung der Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors im Mecalac AS 1600
Die Überholung des im Mecalac AS 1600 eingesetzten Deutz TCD 4.1 L4 Motors umfasste den gesamten Prozess von der Diagnose vor dem Ausbau bis zur Kontrolle des Aggregats nach der erneuten Inbetriebnahme der Maschine. Grund für die Überholung war der natürliche Verschleiß durch den Betrieb. Durch die detaillierte Prüfung in der Werkstatt konnte der Zustand der einzelnen Komponenten genau bestimmt werden.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeiten war die Prüfung des Kurbel- und Kolbensystems, des Zylinderkopfes, des Kraftstoffsystems und der Nebenaggregate. Nach Durchführung der erforderlichen Reparaturarbeiten wurde der Motor zusammengebaut und auf dem Motorenprüfstand unter Last getestet. Erst nach erfolgreicher Prüfung wurde das Aggregat für den Wiedereinbau in den Mecalac AS 1600 vorbereitet.
Nach dem Einbau wurden die Verbindungen und die Dichtheit der Systeme kontrolliert und anschließend der erste Motorstart durchgeführt. Danach wurde die Maschine gemeinsam mit dem Bediener getestet. Der nächste wichtige Schritt ist die Inspektion nach 50 Betriebsstunden, bei der der WIBAKO Service nicht nur die Filter, sondern auch den Zustand des Motors, der Nebenaggregate und der während der Montage hergestellten Verbindungen kontrolliert.
Eine umfassende Motorüberholung, die Prüfung auf dem Motorenprüfstand und die Kontrolle nach dem Einbau ermöglichen es, den Deutz TCD 4.1 L4 Motor für den weiteren Einsatz im Mecalac AS 1600 vorzubereiten. Ein solcher Dieselmotorenservice reduziert das Risiko eines erneuten Motorausbaus und ermöglicht die Überprüfung des Aggregats in den einzelnen Phasen des Reparaturprozesses.
Service für den Deutz TCD 4.1 L4 Motor - Informationen und Kontakt
Wenn Sie eine Diagnose, Überholung oder einen Service für einen Deutz TCD 4.1 L4 Motor benötigen, können wir zunächst das Aggregat identifizieren und seinen aktuellen technischen Zustand bestimmen. Für die Vorbereitung erster Informationen sind die Seriennummer des Motors, eine Teilenummer oder ein Foto des Motortypenschilds hilfreich. Anhand dieser Daten kann die richtige Motorkonfiguration bestimmt und der weitere Arbeitsumfang geplant werden.
WIBAKO bietet außerdem Service für Baumaschinen, Dieselmotorenservice und den Verkauf von Motorteilen. Unser mobiler Service führt Motoraus- und -einbauten beim Kunden durch. Motoren, die eine Überholung benötigen, können zu unserem Standort in Kojszówka transportiert werden, wo sie einer detaillierten Prüfung und Reparatur unterzogen werden.
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