Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors in der HAMM H 13i Walze

HAMM H 13i ist eine Straßenwalze, die für den intensiven Einsatz bei der Verdichtung von Oberflächen und Untergründen entwickelt wurde. Bei Maschinen dieser Art ist der Dieselmotor nicht nur für die Fortbewegung der Walze verantwortlich, sondern liefert auch die für den ordnungsgemäßen Betrieb der Arbeitssysteme erforderliche Energie. Daher hat der Zustand der Antriebseinheit direkten Einfluss auf die Einsatzmöglichkeiten der Maschine auf der Baustelle.

Im beschriebenen Fall war ein Deutz TCD 4.1 L4 Motor Gegenstand der Arbeiten. Es handelt sich um einen Vierzylindermotor aus der Deutz TCD Motorenfamilie, die unter anderem für den Einsatz in mobilen Maschinen entwickelt wurde. Der Hersteller bietet den TCD 4.1 L4 je nach Einsatzbereich in verschiedenen Konfigurationen an. Daher ist es bei Servicearbeiten wichtig, die genaue Version des Motors anhand seiner Kennzeichnungen und Ausstattung zu bestimmen.

Der Motorüberholung ging eine Diagnose der in der Maschine eingebauten Einheit voraus. Ziel war es, die Ursache der Probleme zu ermitteln und festzustellen, ob ein weiterer Betrieb des Motors möglich ist oder ob eine umfassende Überholung erforderlich sein würde. Bei Motoren, die in Straßenwalzen eingesetzt werden, ist insbesondere die Kontrolle des Kurbel- und Kolbensystems, des Zylinderkopfes, des Schmiersystems, des Kraftstoffsystems sowie der Nebenaggregate wichtig.

Diagnose des Deutz TCD 4.1 L4 Motors vor dem Ausbau

Wir begannen die Arbeiten mit der Diagnose des Motors direkt in der HAMM H 13i Walze. Dabei gingen wir von einem Szenario aus, bei dem die Hauptursache für die erforderliche Überholung der natürliche Verschleiß der Antriebseinheit war. Bei einer hohen Anzahl von Betriebsstunden können Zylinder, Kolben, Kolbenringe, Lager und andere zusammenarbeitende Komponenten allmählich verschleißen. Die Symptome eines solchen Verschleißes treten nicht immer plötzlich auf. Anfangs können sie vor allem beim Betrieb unter Last bemerkbar sein.

Zunächst beurteilten wir den allgemeinen Motorlauf. Wir überprüften das Startverhalten der Einheit, ihr Verhalten nach dem Erreichen der Betriebstemperatur sowie die Reaktion auf Laständerungen. Ebenfalls beobachtet wurden die Farbe der Abgase, das Niveau mechanischer Geräusche sowie mögliche Öl- und Kühlmittelleckagen.

Im nächsten Schritt kontrollierten wir die grundlegenden Betriebsparameter. Dabei achteten wir insbesondere auf den Öldruck und das Verhalten der Einheit während des Betriebs. Bei einem Motor, der für eine Überholung vorgesehen ist, reicht die Diagnose in der Maschine jedoch nicht aus, um den tatsächlichen Zustand aller Komponenten festzustellen. Deshalb entschieden wir uns nach den grundlegenden Messungen für den Ausbau der Einheit und eine detaillierte Überprüfung in unserer Werkstatt.

Dieser Ansatz ermöglicht es, Symptome von der tatsächlichen Ursache des Problems zu unterscheiden. Ölverbrauch, Leistungsverlust oder ein unruhiger Motorlauf können mit mehreren verschiedenen Komponenten zusammenhängen. Erst die Demontage des Motors, die gründliche Reinigung der Teile und die Durchführung von Messungen ermöglichen es, den erforderlichen Arbeitsumfang genau zu bestimmen.

Ausbau des Motors aus der HAMM H 13i Walze

Nach Abschluss der Diagnose begannen wir mit der Vorbereitung der HAMM H 13i für den Ausbau der Antriebseinheit. Den Motorausbau führen wir mit einem vom Kunden bereitgestellten Kran durch. Vor Beginn des Hebevorgangs werden alle Komponenten, die den sicheren Ausbau des Motors behindern könnten, entsprechend getrennt und gesichert.

Zunächst werden die Leitungen und Komponenten der Motorinstallation getrennt. Die entsprechenden Anschlüsse des Ansaugsystems, des Kühlsystems, der elektrischen Anlage sowie weitere Komponenten, die vor dem Ausbau des Motors aus dem Motorraum getrennt werden müssen, werden demontiert.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Sicherung von Leitungen und Anschlüssen. Komponenten des Kühlsystems werden vor Verschmutzung geschützt, während Ansaugleitungen gegen das Eindringen von Verunreinigungen in das System geschützt werden. Bei der elektrischen Anlage werden die Anschlüsse so gekennzeichnet, dass sie bei der späteren Montage korrekt wieder angeschlossen werden können.

Nachdem alle erforderlichen Komponenten getrennt wurden, überprüfen wir die Motorbefestigungen. Die Einheit wird ordnungsgemäß angeschlagen und anschließend von ihren Befestigungspunkten gelöst. Erst nachdem sichergestellt wurde, dass der Motor ordnungsgemäß gesichert ist, beginnen wir mit dem Herausheben aus dem Motorraum.

Nach dem Ausbau wird der Motor für den Transport zu unserem Firmensitz in Kojszówka vorbereitet. In diesem Stadium ist es wichtig, alle Komponenten aufzubewahren, die bei der späteren Überprüfung oder Montage benötigt werden könnten. Eine entsprechende Sicherung des Motors reduziert außerdem das Risiko einer Beschädigung von Leitungen, Anschlüssen und Nebenaggregaten.

Überprüfung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors in der Werkstatt

Nach der Anlieferung der Einheit in unsere Werkstatt begannen wir mit ihrer detaillierten Überprüfung. Der Motor wurde für die Demontage vorbereitet und die einzelnen Komponenten wurden in den jeweiligen Demontagephasen kontrolliert.

Zunächst wurde der Motor von äußeren Verschmutzungen gereinigt. Anschließend begannen wir mit der Demontage der Komponenten. Jedes Bauteil wird auf Verschleiß, mechanische Beschädigungen, Überhitzungsspuren und andere Unregelmäßigkeiten überprüft, die die Haltbarkeit nach der Überholung beeinflussen könnten.

Die Überprüfung des Kurbel- und Kolbensystems umfasst unter anderem die Kontrolle der Kurbelwelle, Pleuel, Kolben, Kolbenringe, Zylinder und Lager. Die Kurbelwelle wird einer Sichtprüfung und Messungen unterzogen. Dabei überprüfen wir unter anderem den Zustand der Lagerzapfen, den Rundlauf der Kurbelwelle und die Ölkanäle. Dadurch lässt sich feststellen, ob die Kurbelwelle wiederverwendet werden kann oder eine Aufarbeitung erforderlich ist.

Die Pleuel werden auf Risse, Überhitzungsspuren und Verschleiß überprüft. Ebenfalls kontrolliert werden Verwindung und Längsverformung. Auch die Pleuelschrauben werden überprüft.

Kolben und Kolbenringe werden gemeinsam mit dem Zustand der Zylinderoberflächen beurteilt. Abhängig von den Messergebnissen wird über den Umfang der erforderlichen Arbeiten entschieden. Wenn ein Bauteil die Anforderungen für einen weiteren Betrieb nicht erfüllt, wird es für den Austausch oder die Aufarbeitung vorgesehen.

Überprüfung und Aufarbeitung des Zylinderkopfes

Ein wichtiger Bestandteil der Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 ist die Überprüfung des Zylinderkopfes. Eine reine Sichtprüfung ist nicht ausreichend, weshalb der Zylinderkopf einer detaillierten Kontrolle unterzogen wird.

Wir überprüfen unter anderem den Zustand der Ventilsitze, Ventile und Ventilführungen. Auch die Spiele und der allgemeine Zustand der zusammenarbeitenden Oberflächen werden kontrolliert. Von besonderer Bedeutung ist die Dichtheitsprüfung des Zylinderkopfes, da bereits ein kleiner Riss später zu Problemen beim Motorbetrieb führen kann.

Bei der Dichtheitsprüfung wird der entsprechend vorbereitete Zylinderkopf in erwärmtes Wasser eingetaucht und mit Druckluft beaufschlagt. Durch die Beobachtung eventuell auftretender Luftblasen lassen sich Stellen erkennen, an denen Luft durch Undichtigkeiten entweicht.

Der Umfang der Zylinderkopfaufarbeitung hängt von den Messergebnissen ab. Im Rahmen der Aufarbeitung wird unter anderem die Dichtfläche geplant. Bei Bedarf werden Ventilführungen und Ventile ersetzt. Ziel ist nicht der Austausch aller Komponenten unabhängig von ihrem Zustand, sondern die Wiederherstellung des Zylinderkopfes auf Parameter, die einen sicheren weiteren Betrieb ermöglichen.

Kurbel- und Kolbensystem des Deutz TCD 4.1 L4

Bei einem Motor, dessen Überholung auf natürlichen Betriebsverschleiß zurückzuführen ist, kommt dem Kurbel- und Kolbensystem eine besondere Bedeutung zu. Diese Komponenten sind während der gesamten Betriebszeit des Motors hohen mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt.

Nach Durchführung der Messungen bestimmten wir den Zustand der Kurbelwelle, Lager, Pleuel, Kolben und Zylinder. Auch der Zustand der Kolbenringe wurde überprüft. Alle Komponenten, die ausgetauscht werden mussten, wurden für die nächste Phase der Überholung vorgesehen.

Wenn die Messungen der Kurbelwelle zeigen, dass eine Aufarbeitung möglich ist, kann diese beispielsweise das Schleifen der Kurbelwelle umfassen. Bei Komponenten, deren Verschleiß den zulässigen Wert überschreitet, verwenden wir neue Teile, die für die jeweilige Motorkonfiguration geeignet sind.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeiten ist auch die gründliche Reinigung der Ölkanäle. Verunreinigungen, die im Schmiersystem zurückbleiben, könnten nach der Überholung erneut in die zusammenarbeitenden Bereiche gelangen und den Verschleiß neuer Komponenten beschleunigen.

Kraftstoffsystem und Nebenaggregate des Motors

Während der Überholung wird auch das Kraftstoffsystem des Deutz TCD 4.1 L4 überprüft. Abhängig von der verwendeten Konfiguration und dem Zustand der einzelnen Komponenten werden die Bauteile kontrolliert, die für die korrekte Kraftstoffzufuhr und Dosierung verantwortlich sind.

Für Komponenten, die eine detailliertere Diagnose erfordern, verwenden wir geeignete Prüfstände. Einspritzdüsen können auf einem Prüfstand kontrolliert werden, wodurch sich ihr tatsächlicher Zustand beurteilen lässt, anstatt sich ausschließlich auf die Beobachtung des Motorbetriebs zu verlassen.

Auch die Nebenaggregate des Motors werden überprüft. Wir kontrollieren den Zustand des Turboladers und prüfen unter anderem das Axial- und Radialspiel. Ebenfalls kontrolliert werden elektrische und elektromechanische Komponenten, darunter Anlasser und Lichtmaschine, sofern sie Bestandteil des ausgeführten Überholungsumfangs sind.

Dieser umfassende Ansatz ist besonders wichtig, wenn der Motor für einen weiteren intensiven Einsatz vorgesehen ist. Die Überholung des Motorinneren ohne Überprüfung der Nebenaggregate könnte dazu führen, dass nach dem Wiedereinbau des Motors weitere Arbeiten erforderlich werden.

Professioneller Zusammenbau des Deutz TCD 4.1 L4 Motors

Nach Abschluss der Überprüfung und Durchführung aller erforderlichen Arbeiten beginnen wir mit dem Zusammenbau des Motors. Die Montage einer überholten Einheit erfordert die Einhaltung der richtigen Arbeitsreihenfolge sowie Genauigkeit in jeder Phase. Vor dem Verschließen der einzelnen Baugruppen überprüfen wir die zusammenarbeitenden Flächen und die Sauberkeit der Komponenten.

Das Kurbel- und Kolbensystem wird nach der Vorbereitung aller Komponenten zusammengebaut. Passende Lager, Kolben, Kolbenringe und weitere für den Austausch vorgesehene Komponenten werden montiert. Die Kurbelwelle wird eingebaut und auf einen korrekten, freien Lauf überprüft.

Beim Zusammenbau achten wir besonders auf das Schmiersystem. Die Ölkanäle müssen sauber sein und alle Komponenten entsprechend für den ersten Motorstart vorbereitet werden. Der Zylinderkopf wird nach Abschluss seiner Überprüfung und Aufarbeitung montiert.

Anschließend werden die Nebenaggregate montiert. Wir überprüfen die Anschlüsse und Befestigungselemente. Der Turbolader, Komponenten der elektrischen Anlage und die übrigen Nebenaggregate müssen so montiert werden, dass ein ordnungsgemäßer späterer Motorbetrieb gewährleistet ist.

Nach Abschluss der Montage führen wir eine Sichtkontrolle der gesamten Einheit durch. Wir überprüfen, ob sich alle Leitungen, Anschlüsse und Befestigungselemente an den vorgesehenen Positionen befinden. Anschließend wird der Motor für den Start und die Tests vorbereitet.

Test des Deutz TCD 4.1 L4 auf dem Motorenprüfstand

Einer der wichtigsten Schritte unserer Arbeit ist der Test des Motors auf dem Motorenprüfstand. Die Möglichkeit, die Einheit außerhalb der Maschine zu testen, bietet bei einer Überholung einen wesentlichen Vorteil. Der Motor wird nach dem Zusammenbau nicht direkt in die Walze eingebaut, sondern zunächst unter kontrollierten Bedingungen geprüft.

Nach Abschluss der Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 wird der Motor auf dem Prüfstand gestartet und unter Last betrieben. Die erste Testphase erfolgt unter leichten Betriebsbedingungen mit einer Belastung von etwa 20-30 % des Nennwertes. Der überholte Motor läuft unter diesen Bedingungen mindestens 16 Stunden.

In dieser Phase kann das Verhalten der Einheit nach der Überholung beobachtet werden. Grundlegende Betriebsparameter, Temperatur, Öldruck und die Stabilität des Motorlaufs werden kontrolliert. Außerdem beobachten wir mögliche Undichtigkeiten sowie das Verhalten der mit dem Motor zusammenarbeitenden Systeme.

Wenn der Motor nach der Betriebszeit unter leichter Last die korrekten Parameter beibehält, beginnt die nächste Testphase. Die Einheit wird wiederholt höheren Belastungen ausgesetzt. Dadurch kann das Verhalten des Motors unter Bedingungen überprüft werden, die dem tatsächlichen Maschineneinsatz deutlich näherkommen.

Der Prüfstand ermöglicht außerdem die Kontrolle der Reaktion des Motors auf Laständerungen. Dies ist besonders wichtig bei einer Einheit, die später in einer Baumaschine eingesetzt wird. Der Motor muss nicht nur im Leerlauf oder ohne Last korrekt reagieren, sondern auch dann, wenn ein größerer Teil der verfügbaren Leistung benötigt wird.

Die Testergebnisse ermöglichen unseren Mechanikern zu beurteilen, ob die Einheit für die nächste Phase bereit ist. Wenn während der Tests eine Unregelmäßigkeit auftritt, kann diese noch vor dem Einbau des Motors in die Maschine diagnostiziert werden. Dadurch reduzieren wir das Risiko zusätzlicher Arbeiten direkt beim Kunden.

Der Prüfstandtest ist auch ein wichtiger Bestandteil der Qualitätskontrolle der durchgeführten Reparatur. Eine Motorüberholung endet nicht mit dem Zusammenbau des Motors. Erst der ordnungsgemäße Betrieb während der Belastungstests ermöglicht den Übergang zur nächsten Phase, dem Einbau der Einheit in die HAMM H 13i.

Einbau des überholten Motors in die HAMM H 13i

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfstandtests wird der Deutz TCD 4.1 L4 für den Wiedereinbau in die HAMM H 13i Walze vorbereitet. Unser Service führt sowohl den Ausbau als auch den Einbau von Motoren durch, sodass wir den gesamten Prozess von der Diagnose in der Maschine bis zum Start der Einheit nach der Überholung durchführen können.

Der Motor wird mithilfe eines vom Kunden bereitgestellten Krans in den Motorraum eingesetzt. Beim Positionieren achten wir besonders auf die korrekte Ausrichtung zu den Befestigungspunkten. Anschließend wird die Einheit sorgfältig mit der Maschinenstruktur verbunden.

Nach der Befestigung der Einheit werden alle erforderlichen Verbindungen wiederhergestellt. Wir schließen das Kühlsystem, das Ansaugsystem, die Leitungen und die elektrische Anlage an. Außerdem überprüfen wir den Zustand der Luftleitungen. Wenn Leitungen oder Anschlüsse keine ausreichende Dichtheit gewährleisten oder ihr Zustand einen Austausch erforderlich macht, werden sie entsprechend vorbereitet oder ersetzt.

Die Kontrolle des Ansaugsystems ist für den Betrieb eines turboaufgeladenen Motors von großer Bedeutung. Jede undichte Verbindung kann den ordnungsgemäßen Betrieb der Einheit beeinflussen. Deshalb überprüfen wir nach der Montage die Schlauchverbindungen und deren Befestigung.

Auch das Kühlsystem wird entsprechend kontrolliert. Alle Leitungen und Anschlüsse müssen korrekt montiert und das System für den Motorstart vorbereitet sein. Wir überprüfen außerdem Stellen, an denen Kühlmittel- oder Ölleckagen auftreten könnten.

Vor dem ersten Start werden vorbereitende Arbeiten durchgeführt, darunter der Austausch der erforderlichen Filter und die Kontrolle der Betriebsflüssigkeitsstände. Anschließend starten wir die Einheit und beobachten ihren Betrieb.

Nach dem Start des Motors kontrollieren wir die Dichtheit aller Verbindungen. Wir überprüfen die Leitungen des Kühlsystems, Luftleitungen, Ölanschlüsse und Nebenaggregate. Wir beschränken uns nicht auf einen kurzen Motorstart - die Einheit muss auch während des Betriebs überprüft werden.

In der letzten Phase führen wir gemeinsam mit dem Maschinenbediener einen Test der Maschine durch. Der Bediener kann das Verhalten der Walze während des tatsächlichen Betriebs beschreiben, während unsere Servicetechniker den Motor und die übrigen Systeme beobachten. Wir überprüfen die Reaktion der Einheit auf Laständerungen, die Betriebsstabilität sowie das Verhalten der Maschine bei der Ausführung typischer Aufgaben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Tests und der Bestätigung, dass keine Leckagen oder anderen Unregelmäßigkeiten vorhanden sind, wird ein Montageprotokoll erstellt. Damit erhält der Kunde eine Bestätigung über die Durchführung der Arbeiten und der Tests nach dem Wiedereinbau des Motors.

Wartung des Motors nach der Überholung

Die Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors endet nicht mit dem Einbau der Einheit in die HAMM H 13i. Eine ordnungsgemäße Wartung des Motors nach der Überholung ist für seine weitere Lebensdauer von Bedeutung. Deshalb empfehlen wir, die erste Inspektion nach 50 Betriebsstunden ab der Inbetriebnahme durchzuführen.

Die Inspektion nach 50 Betriebsstunden wird von unseren Mechanikern durchgeführt. Sie beschränkt sich nicht ausschließlich auf den Austausch von Filtern. Während des Servicetermins wird der allgemeine Zustand der Nebenaggregate sowie der ordnungsgemäße Motorbetrieb nach der ersten Betriebsphase überprüft.

Auch die Verbindungen zwischen dem Motor und den übrigen Maschinenkomponenten werden kontrolliert. In dieser Phase können unter anderem kleinere Leckagen festgestellt werden, die während des normalen Betriebs aufgrund von Vibrationen und Belastungen beim Einsatz der Walze entstanden sein können.

Weitere Inspektionen empfehlen wir alle 250 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate. Eine regelmäßige Wartung ermöglicht die kontinuierliche Kontrolle des Zustands der Einheit und ein schnelleres Reagieren auf auftretende Unregelmäßigkeiten.

Service für Deutz Motoren und Baumaschinen

Die Arbeiten am Deutz TCD 4.1 L4 in der HAMM H 13i sind ein Beispiel für einen umfassenden Ansatz bei der Überholung einer Antriebseinheit. Der Prozess umfasst die Diagnose in der Maschine, den Ausbau, den Transport des Motors zu unserer Werkstatt, die detaillierte Überprüfung, Reparatur, Montage, Prüfung auf dem Motorenprüfstand, den Wiedereinbau und den Test der Maschine.

WIBAKO bietet Service für Baumaschinen und Dieselmotoren an. Wir führen auch Arbeiten mit unserem mobilen Service durch. Unsere Mechaniker können zum Kunden fahren, Diagnosen durchführen, die Einheit aus- oder einbauen und anschließend den Motor zu unserem Firmensitz in Kojszówka transportieren.

Diese Lösung ermöglicht es, den Umfang der direkt auf der Baustelle durchgeführten Arbeiten zu reduzieren und anspruchsvolle Überholungsarbeiten in einer entsprechend ausgestatteten Werkstatt durchzuführen. Nach Abschluss der Reparatur kann die Einheit wieder in die Maschine eingebaut und anschließend während des Betriebs getestet werden.

In welchen Maschinen werden Deutz TCD 4.1 L4 Motoren eingesetzt?

Der Deutz TCD 4.1 L4 gehört zu einer Familie von Motoren, die für den Einsatz in mobilen Maschinen entwickelt wurden. Abhängig von der jeweiligen Konfiguration und Motorausführung können Einheiten dieser Familie in verschiedenen Industrie- und Baumaschinen eingesetzt werden.

Bei der Auswahl von Ersatzteilen und bei einer Motorüberholung sollte man sich nicht ausschließlich auf die Bezeichnung TCD 4.1 L4 verlassen. Die genauen Motorkennzeichnungen, die Konfiguration und die verwendeten Nebenaggregate sind von Bedeutung. Deshalb bitten wir Sie vor der Erstellung eines Angebots für eine Überholung oder Ersatzteile um die Angabe der Motordaten, der Seriennummer, der Kennzeichnungen auf dem Typenschild oder um ein Foto des Typenschilds.

Zusammenfassung der Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 in der HAMM H 13i

Die Überholung des im HAMM H 13i Walzenzug eingebauten Deutz TCD 4.1 L4 Motors erfordert eine gründliche Diagnose und eine konsequente Kontrolle der einzelnen Arbeitsschritte. Bei natürlichem Betriebsverschleiß ist insbesondere die sorgfältige Überprüfung des Kurbel- und Kolbensystems, des Zylinderkopfes und der Nebenaggregate wichtig.

Ein umfassender Prozess ermöglicht nicht nur die Wiederherstellung verschlissener Komponenten, sondern auch die Überprüfung weiterer Bauteile, die den späteren Motorbetrieb beeinflussen können. Ein wichtiger Bestandteil des gesamten Prozesses ist der Test auf dem Motorenprüfstand, durch den die Einheit bereits vor dem Einbau in die Maschine unter Last geprüft werden kann.

Nach Abschluss der Tests wird der Motor in die HAMM H 13i eingebaut. Anschließend erfolgen detaillierte Kontrollen der Anschlüsse, der Dichtheit und des Maschinenbetriebs. Ein Test unter Beteiligung des Bedieners ermöglicht zusätzlich die Überprüfung des Verhaltens der Walze während des tatsächlichen Einsatzes.

Nach der Überholung empfehlen wir die erste Inspektion nach 50 Betriebsstunden. Anschließend sollte der Service alle 250 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate, durchgeführt werden. Eine regelmäßige Wartung ist ein wichtiger Bestandteil des weiteren Betriebs des überholten Motors.

Wenn Sie eine Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors, eine Diagnose der HAMM H 13i oder einen Service für Baumaschinen benötigen, kontaktieren Sie WIBAKO. Wir führen Diagnosen, den Ausbau und Einbau von Motoren, Überholungen von Deutz Motoren sowie Motorenprüfstandtests vor dem Wiedereinbau der Einheit in die Maschine durch.

Interne Links

Deutz Motorüberholungen

Baumaschinenservice

Deutz Motoren und Motorteile

Mobiler Baumaschinenservice

Kontaktieren Sie uns

Benötigen Sie eine Überholung des Deutz TCD 4.1 L4 Motors oder einen Service für eine HAMM H 13i Walze? Kontaktieren Sie uns - wir führen umfassende Reparaturen, den Ausbau und Einbau von Motoren sowie Motorenprüfstandtests durch.